Bürgerbus braucht mehr Nutzer

Montag, 18. Februar 2019, Rotenburger Kreiszeitung/Visselhöveder Nachrichten / FINTEL / BOTHEL

Bürgerbus braucht mehr Nutzer

Fintel – Der „Fintau-Shuttle“ wie der Finteler Bürgerbus, liebevoll genannt wird, ist jetzt seit gut fünf Jahren unterwegs und der Verein beging jetzt seine sechste Jahreshauptversammlung. Seit Beginn ist Wilfried Pohl der Vereinsvorsitzende. „4 000 Fahrgäste haben wir im vergangenen Jahr befördert. Zu wenig. Wir haben wohl die Talsohle erreicht.“ Der Bus sei seiner Meinung noch nicht genügend in den Köpfen der Menschen verankert. Pohl weiter: „Dazu kommt das Vorurteil, dass wir nur warme Luft transportieren würden. Auch wenn unsere Fahrer manchmal ohne Fahrgäste unterwegs sind, senden sie ein positives Signal aus. Sie sind für die Bürger da und werden gesehen.“
Die Reparaturkosten des Busses haben sich 2018 leicht erhöht. Das Angebot an Haltestellen wurde nicht verändert. Der Verein möchte, dass sich der Streckenverlauf und der Fahrplan bei den Menschen der Region einprägen.
Fahrer werden natürlich auch immer gebraucht. Einige scheiden aus Alters- oder Krankheitsgründen aus, andere kommen dazu, die noch durch Gesundheitsscheck müssen. „Melden Sie sich, wenn Sie gerne Auto fahren und im Monat zweimal im Einsatz sein können“, appelliert Pohl auf diesem Weg.
Werbeveranstaltungen werden wieder auf Floh- oder Weihnachtsmärkten oder bei Edeka durchgeführt. Der Bus wird dann natürlich auch zu sehen sein.
Vor einigen Wochen hat der Verein wöchentlich eine feste Bürozeit eingerichtet, sozusagen eine Bürgersprechstunde, zu der die Fahrer und Fahrgäste eingeladen sind und ihre Meinung, neue Ideen und vieles andere zu äußern können. Beispielsweise wird der Bürgerbusverein daran arbeiten, noch bürgerfreundlicher zu werden.
Freundschaftlich verbunden fühlt sich der Schneverdinger Bürgerbusverein mit dem Finteler Verein nicht nur durch die Haltestelle in Großenwede und die gegenseitige Hilfe. Die Mitglieder schlugen vor, den Erfahrungsaustausch zwischen ihnen fortzusetzen. hr

Bürgerbus braucht mehr Nutzer

Kassenwartin Werngard Freyn und Wilfried Pohl, Vorsitzender des Finteler
Bürgerbus-Vereins. Foto: Rutzen

Jahreshauptversammlung 2017

Im Lauenbrücker Rathaus fand am 7. Februar 2017 die vierte Jahreshauptversammlung unseres Bürgerbusvereins statt. Der Vorsitzende des Vereins, Wilfried Pohl, konnte in der gut besuchten Versammlung auch den Vorsitzenden des Schneverdinger Bürgerbusvereins Heinrich Mahnken und den Fahrdienstleiter Andreas Kurock begrüßen.

Die Rotenburger Kreiszeitung berichtete:

FINTEL Bei der vierten Jahreshauptversammlung des Bürgerbusvereins Fintel zog der Vorsitzende Wilfried Pohl eine positive Bilanz. Er berichtete von einer Kontinuität. „Unsere Bürgerbusfahrer sind gerne für die Bürger der Samtgemeinde unterwegs. Das wissen wir, denn mit Eckbert Habeck und Günter Gruß haben zwei von ihnen inzwischen ihre 100. Fahrt absolviert“, so Pohl. Mittlerweile sei in der Vorweihnachtszeit auch der 11111. Fahrgast transportiert worden. Offen sprach der Vorsitzende über den Reparaturanfall, der derzeit noch zu hoch sei. Vor allem die Bremsen, Reifen und Außenspiegel seien betroffen. Pohl: „Es sind Verschleißteile. Jeder Fahrer reagiert anders beim Fahren, dennoch sollte der Finger auf die Posten gelegt werden. Wir werden prüfen, ob gleich die gesamte Bremse oder nur die Bremsbeläge ausgetauscht werden müssen.“ Dazu wählten die Vereinsmitglieder den Techniker Günter Gruß in den Vorstand, der auf solche Dinge künftig achten soll „Wir bekommen nämlich einen Zuschuss von der Samtgemeinde und wollen damit haushalten“, so Pohl. Es gibt Überlegungen, die Haltestellen „Roter Moor“ und „Stemmerfeld“ einzusparen, weil sie bisher nur mäßig genutzt wurden. Dann, hieß es, würde die große Schleife dorthin aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingespart werden und andere Ortsteile von Gemeinden erschlossen werden können. Als Schriftführerin wählten die Mitglieder Karin Gruß, als weitere Beisitzer für die Technik Günter Gruß und für die EDV Karl-Heinz Poludniok. Es wurde auch darüber informiert, dass es bisher mehr als 15100 Zugriffe auf die Homepage des Vereins gegeben hat – nicht nur aus Deutschland, sondern auch dem Ausland. hr

Lesen sie hier den Zeitungsartikel.

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